Bundesschatzbriefe bieten eine sichere Geldanlage ohne Risiko

Gepostet von am Mrz 17, 2012 in Geldanlage | Kommentare deaktiviert

Zu den Klassikern unter den Bundeswertpapieren gehören die Bundesschatzbriefe. Bis heute haben sie nichts von ihrer Relevanz verloren. Für alle Anleger, die ihre Nerven nicht mit unnötigen Risiken belasten möchten sind sie die ideale Anlage. Wer in sie investiert, investiert in jährlichen Gewinn und ist unabhängig von der tatsächlichen Marktzinsentwicklung. Anleger haben die Wahl zwischen Bundesschatzbriefen vom Typ A oder vom Typ B. Während die Laufzeit der Schatzbriefe vom Typ A bei 6 Jahren liegt, ist die Laufzeit vom Typ B 7 Jahre. Die Verzinsung steigt dabei jährlich in kleinen Schritten, Bei neu herausgegebene Bundesschatzbriefen wird die Verzinsung regelmäßig an das allgemeine Zinsniveau angepasst.
Zinsen vom Typ A werden am Ende eines jeden Laufzeitjahres ausgezahlt. Der Anleger erhält am Ende der Laufzeit von 6 Jahren genau den angelegten Betrag zurück. Beim Typ B dagegen werden die Zinsen am Ende der siebenjährigen Laufzeit angesammelt und zusammen mit dem ursprünglichen Anlagebetrag ausgeschüttet.

 

Vorteile und Nachteile von Bundesschatzbriefen

Klarer Vorteil des Bundesschatzbriefes als Geldanlage ist, wie bei jeder Art von Bundeswertpapieren, die große Sicherheit. Zinsen und Gesamtrendite sind auch bei vorzeitiger Verfügung garantiert. Schatzbriefe unterliegen keinen Kursabschlägen, wie zum Beispiel  Bundesanleihen oder Bundesobligationen. Zum einen erhält der Anleger durch die Zinstreppe steigende Zinsen, zum anderen können sich Bundesschatzbriefe noch am ehesten mit den Anleihen der privaten Wirtschaft messen, wenn es um Rendite geht.
Ein bedeutender Nachteil der Bundesschatzbriefe ist für viele Anleger sicherlich die recht lange Laufzeit von sechs bzw. sieben Jahren, je nachdem welcher Typ gewählt wurde. Zwar ist bereits nach einem Jahr eine vorzeitige Rückgabe möglich, jedoch nur 5.000 Euro in 30 30 Zinstagen. Das heißt, hat ein Anleger 60.000 Euro in Bundesschatzbriefe investiert, so kann er frühestens nach zwei Jahren wieder über die komplette Anlagesumme verfügen.

Bundesschatzbriefe sind vor allem für sicherheitsorientierte Anleger als Geldanlage geeignet.. Allerdings sollten Anlegesummen von mehr als 5.000 Euro investiert werden, ist die eingeschränkte Rückgabemöglichkeit zu beachten. Wollen Anleger jedoch jederzeit über ihr Geld verfügen wollen, sind sie mit Bundesschatzbriefen nicht an der richtigen Adresse. In der Regel bieten Tages- oder Festgeld dem Anleger bei ähnlichen Eigenschaften eine deutlich höhere Verzinsung und sind daher oft die bessere Alternativen.