Frankfurter Fondsbank Mietkautionsdepot zur Anlage der Mietkautionssumme

Gepostet von am Sep 27, 2012 in Mietkautionsdepot | Kommentare deaktiviert

Mit Unterzeichnung eines Mietvertrags müssen die meisten Mieter bei Ihrem neuen Vermieter eine Sicherheit hinterlegen. Diese Mietkaution umfasst zwei bis drei Monatsmieten und kann je nach Mietobjekt bis zu einigen Tausend Euro betragen. Oft legen Vermieter dieses Geld auf einem Mietkautionskonto an und erhalten dafür eine Verzinsung. Diese liegt aber bei den meisten Sparkonten zwischen 0,25% p.a. und 1% p.a., weshalb Mieter durch die Leistung der Mietsicherheit einen Kaufkraftverlust hinnehmen müssen (da die Inflationsrate über der Verzinsung liegt). Damit sich die Mietkautionssumme nicht zu einem toten Kapital entwickelt und Mieter Ihr Geld besser anlegen können, gibt es die Alternative mit einem so genannten Mietkautionsdepot.

Mietkautionsdepot ermöglicht gewinnbringende Anlage der Kautionssumme

Seit wenigen Jahren haben Mieter und Vermieter die Möglichkeit die Hinterlegung der Mietsicherheit individuell zu vereinbaren. Genau hier können Sie sich darauf einigen ein Mietkautionsdepot zu verwenden. Dementsprechend benötigen Mieter die Zustimmung des Vermieters, welcher leider auch auf eine Barkaution bestehen kann. Sollte der Vermieter jedoch zustimmen können Mieter ein Mietkautionsdepot eröffnen. Hierbei handelt es sich um ein normales Wertpapierdepot, nur dass bei der Bank eine Verpfändungserklärung zu Gunsten des Vermieters hinterlegt wird. Diese Erklärung ermöglicht es dem Vermieter auf das Kapital im Depot zuzugreifen, um beispielsweise Schäden an der Wohnung damit zu bezahlen oder offene Forderungen auszugleichen.


Ein solches Mietkautionsdepot kann sich für Mieter aber lohnen. Denn die Mietkautionssumme wird zum Ankauf von Fondsanteilen verwendet, wodurch Sie von der Wertentwicklung profitieren können. Hier können selbst risikoärmere Fonds eine durchschnittliche Rendite von 3 bis 4% p.a. erzielen. Eine deutlich höhere Verzinsung gegenüber einem Mietkautionskonto. Natürlich sollten Mieter hier auf die risikoärmeren Fonds setzen (z.B. Rentenfonds, Mischfonds oder offene Immobilienfonds) welche nicht so starken Schwankungen unterliegen. Schließlich soll das angelegte Kapital im Schadenfall dem Vermieter zur Verfügung stehen. Aktienfonds lohnen sich daher eher nicht.


Frankfurter Fondsbank Mietkautionsdepot

Nicht jede Bank führt ein Mietkautionsdepot weshalb interessierte Mieter schon genauer nach einem solchen Angebot suchen müssen. Ein gutes und zugleich günstiges Angebot besteht mit dem Mietkautionsdepot der Frankfurter Fondsbank. Hierbei handelt es sich um eine Direktbank von Fidelity welche sich auf das Angebot von Online Wertpapierdepots spezialisiert hat und dementsprechend gute Konditionen bietet. So bezahlen Kunden nur 12 Euro Jahresgebühr, 2 Euro pro Transaktion und ein einmaliges Bearbeitungsentgelt von 30 Euro (für die Einrichtung der Verpfändung).

  • 30 Euro Bearbeitungsentgelt (für die Verpfändung)
  • 12 Euro Jahresgebühr
  • 2 Euro pro Transaktion


Sinnvolle Anlage der Mietkaution

Die Hinterlegung der Mietkaution ist ein wichtiger Bestandteil eines Mietvertrags, immerhin soll ein Vermieter keine Schäden an seiner Wohnung erleiden müssen. Die Anlage der Mietkautionssumme erfolgt jedoch viel zu häufig auf einem  Mietkautionskonto, dass eine extrem schlechte Verzinsung aufweist. Eine unnötige Situation, da sich mit dem Betrag auf eine bessere Rendite erzielen lässt. Zumindest wenn der Vermieter dem Mietkautionsdepot zustimmt und sich Mieter für gute Fonds entscheiden. Hier empfiehlt sich die Verwendung des Mietkautionsdepots der Frankfurter Fondsbank, da dieses günstige Konditionen bietet.